Kloster St. Peter im Tal in Bad Wimpfen

Wandmalereien nach Abschluss der Konservierung/Restaurierung im Endzustand.
Eine akut gefährdete, lose Tünchescholle wird mit Japanpapier kaschiert.
Das Festigungsmittel wird mit einer Spritze durch das Japanpapier hinter die lose Tünchescholle gespritzt.
Die Tünchescholle wird mit einer Vliesstoffkompresse vorsichtig an den Untergrund gedrückt.

Im Kreuzgang des Klosters haben sich spätgotische Wandmalereien erhalten. Insgesamt sechs Bildfelder zeigen Szenen aus der Passion Christi.

Die Malereien waren zeitweise überdeckt und wurden unsachgemäß freigelegt, wodurch ein Großteil der Malerei und der Malerei tragenden Tünche verloren ging. In Folge dessen bestehen heute ca. 70% des überlieferten Malereibestandes aus Retuschen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

2009 / 2010 wurden die Malereien in ihrem Bestand gesichert. Die Malerei tragende Tüncheschicht löste sich großflächig vom Untergrund und war akut gefährdet, sodass hier umfangreiche Festigungsarbeiten mit geeigneten Festigungsmitteln nötig waren. Retuschen und Kittungen früherer Restaurierungsmaßnahmen wurden überwiegend belassen und zurückhaltend neu ausgeführt.

Auftraggeber: Benediktusverein Grüssau e.V.

Bauplanung/-leitung: AeDis, Hochdorf

Fachliche Begleitung: Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Landesamt für Denkmalpflege

 

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