Aussegnungskirche auf dem Hauptfriedhof in Pforzheim

Wandmalerei in Frescotechnik, Friese aus Majolika und ornamentale Ausmalung der Apsis im Vorzustand. Foto vom Regierungpräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege, 2010
Diese Probefelder wurden im Vorfeld der großflächigen Reinigung angelegt. Verschiedene Trockenreinigungsschwämme, Pinsel und ein Reinigungsschwammgranulat, das mit Druckluft aufgetragen wurde, wurden getestet. Dabei wurden unterschiedliche Reinigungsgrade erzielt.
In diesem Malereibereich wurde das gleichmäßigste Reinigungsergebnis mit Reinigungsschwämmen aus vulkanisiertem Latexschaum erzielt.

Die Aussegnungshalle ist Teil eines Jugendstilensembles, zu dem noch ein Friedhofshaupttor, ein Wandelgang, die Gebäude der Friedhofsverwaltung, die Leichenhalle und das Krematorium gehört. Sie wurde 1914-17 erbaut.

Die Aussegnungshalle wurde als Gesamtkunstwerk konzipiert, das sich auf Grund des guten Erhaltungszustandes auch heute noch nachvollziehen lässt. Die Wandflächen wurden mit gemalten Friesen und Engelsdarstellungen in Seccotechnik gestaltet, daneben gibt es monochrome Farbflächen / Marmorierungen, ein Wandgemälde in Frescotechnik und eine ornamentale Ausmalung in der Apsis sowie Ausstattungsstücke und Friese aus Majolika.

2012 wurden die Wandoberflächen mit der Majolikaausstattung von uns konserviert und restauriert. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Reinigung der stark verschmutzten Oberflächen. Hierzu wurden verschiedene Reinigungsmethoden getestet, um ein gleichmäßiges Reinigungsergebnis der teils stabilen, teils strukturell geschwächten Malereioberflächen sowie der übrigen Wandoberflächen zu erzielen.

Auftraggeber und Bauleitung: Stadt Pforzheim

Fachliche Begleitung: Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Landesamt für Denkmalpflege

 

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