Böttcher Restaurierung Menü: Restaurierung
Holzobjekte
Steinobjekte
Wandmalereien
Böttcher Restaurierung Menü: Plaung und Beratung
Böttcher Restaurierung Menü: Referenzliste
Böttcher Restaurierung Menü: Eigene Projekte
Böttcher Restaurierung, zum vorhergehenden Projekt
Böttcher Restaurierung, Totenkirche Neckarbischofsheim
Böttcher Restaurierung, Stift Sunnisheim in Sinsheim
Böttcher Restaurierung, Kruzifix-Denkmal in Neckargemünd
Böttcher Restaurierung, Stadtpfarrkirche in Eppingen
Böttcher Restaurierung, Nordportal der Marienkirche in Tüngental
Böttcher Restaurierung, UNESCO Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, Lettner und Altarbaldachine
Böttcher Restaurierung, Johannes-Nepomuk-Gruppe in Gundelsheim
Böttcher Restaurierung, UNESCO Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, Vorhalle der Sommerkirche (sog. Paradies)
Böttcher Restaurierung, Restfeld
Böttcher Restaurierung, zum nächsten Projekt


Westansicht des Lettners im Hauptschiff. Foto von Dipl.-Ing. Robert Mehl, Sept. 2010.




Südansicht des nördlichen Altarbaldachins. Foto von Dipl.-Ing. Robert Mehl, Aug. 2010.




Hohl liegendes Fugenmaterial wurde hier mit einem mineralischen Injektionsmörtel fixiert (die Pfeile zeigen die weißen Ränder des Injektionsmörtels an). Das fehlende Fugenmaterial in der linken Bildhälfte wurde nicht ergänzt, um die Schichtenabfolge der verschiedenen Gestaltungsphasen ablesbar zu lassen.




Durch früherer Festigungsmaßnahmen mit einem proteinhaltigen Bindemittel zeigt die rote Farbfassung ein krakelee-artiges Rissnetz. Die Malschichtschollen stehen z.T. spannungsreich auf.




Mit einem geeigneten Festigungsmittel konnten die gefährdeten Malschichtschollen wieder an den Steinuntergrund angebunden werden.




images/mpbre_headline_eigene_projekte.gif
 

UNESCO Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, Lettner und Altarbaldachine

Nach dem neuesten Stand der Bauforschung wurde der Lettner in der Sommerkirche des Klosters Maulbronn in seiner heutigen Form in der Spätgotik aus einer romanischen Chorschranke sowie romanischen und spätgotischen Spolien errichtet. Er besteht aus Maulbronner Sandstein und weist gefasste Stein- und Putzoberflächen auf.

In dem ehemals für Laien zugänglichen Teil der Sommerkirche befinden sich 2 spätgotische Altarbaldachine aus Maulbronner Sandstein. Beide Baldachine sind gleichartig aus gedrehten Säulen, Maßwerk und einem Sternrippengewölbe aufgebaut. Auf den Putz- und Steinoberflächen haben sich Fassungsreste aus verschiedenen Gestaltungsphasen erhalten.

Der vorgefundene Zustand der Steinoberflächen, Putze, Fugenmaterialien und Fassungen wurde bei unserer Bearbeitung im Jahr 2013 lediglich konserviert; auf restauratorische Zutaten wie Kittungen und Anböschungen wurde weitestgehend verzichtet, um die Schichtenabfolge der erhaltenen Oberflächen für die Bauforschung ablesbar zu lassen.

Auftraggeber und Bauleitung: Vermögen und Bau Baden Württemberg

Fachliche Begleitung: Regierungspräsidium Stuttgart, Abteilung Landesamt für Denkmalpflege