Böttcher Restaurierung Menü: Restaurierung
Holzobjekte
Steinobjekte
Wandmalereien
Böttcher Restaurierung Menü: Plaung und Beratung
Böttcher Restaurierung Menü: Referenzliste
Böttcher Restaurierung Menü: Eigene Projekte
Böttcher Restaurierung, zum vorhergehenden Projekt
Böttcher Restaurierung, Totenkirche Neckarbischofsheim
Böttcher Restaurierung, Stift Sunnisheim in Sinsheim
Böttcher Restaurierung, Kruzifix-Denkmal in Neckargemünd
Böttcher Restaurierung, Stadtpfarrkirche in Eppingen
Böttcher Restaurierung, Nordportal der Marienkirche in Tüngental
Böttcher Restaurierung, UNESCO Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, Lettner und Altarbaldachine
Böttcher Restaurierung, Johannes-Nepomuk-Gruppe in Gundelsheim
Böttcher Restaurierung, UNESCO Weltkulturerbe Kloster Maulbronn, Vorhalle der Sommerkirche (sog. Paradies)
Böttcher Restaurierung, Restfeld
Böttcher Restaurierung, zum nächsten Projekt


Das Nordportal der Marienkirche im Vorzustand. Es gibt zahlreiche Steinergänzungen /-kittungen, die vermutlich hauptsächlich in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts ausgeführt wurden.




Das Norportal nach der Konservierung / Restaurierung im Endzustand.




images/mpbre_headline_eigene_projekte.gif
 

Nordportal der Marienkirche in Tüngental

An der Nordfassade der Kirche findet sich ein reich gegliedertes Spitzbogenportal aus dem 15. Jahrhundert. Es wurde aus einem grünlichen Sandstein gefertigt.

Es gibt zahlreiche Steinergänzungen /-kittungen, die vermutlich hauptsächlich in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts ausgeführt wurden. So wurden vier Säulen in der unteren Portalhälfte mit einem rotem Betonguß-Material ergänzt.

Bei der Konservierung / Restaurierung des Portals wurden einige Altergänzungen entfernt, die in ihrere Materialzusammensetzung schädlich für das umgebende originale Steinmaterial waren, defekt waren oder in ihren formalen Ausführung unbefriedigend waren. Ebenso wurde im engen Dialog mit dem Landesamt für Denkmalpflege der Ausbau der Betonguß-Säulen beschlossen, da sich diese in ihrer Form und Materialität unzureichend in den originalen Steinbestand einfügten. Auf eine erneute Rekonstruktion der fehlenden Säulenteile wurde verzichtet, da die Anpassung neuer Säulenteile in einem abgerundeten verwitterten Altbestand immer problematisch ist. Eine fragmentarische Präsentation der Säulenreste erschien zudem gerechtfertigt, da die Säulen 1945 bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein bereits fragmentarisch präsentiert worden waren.

Auftraggeber: Evangelische Kirchengemeinde Tüngental

Fachliche Begleitung: Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmpalpflege