Eiermann-Magnani-Haus in Buchen-Hettingen

Ansicht des Eiermann-Magnani-Hauses von nordwest (Zustand 2011)
Auszug aus dem Raumbuch: Mittels Beschreibung und Fotos werden alle Bestandteile eines Raumes umfassend dokumentiert.

Auf Initiative des Pfarrers Heinrich Magnani wurde zwischen 1947-1949 nach Plänen des Architekten Egon Eiermann Siedlungsbauten für die Unterbringung der Heimatvertriebenen und Flüchtlinge des 2. Weltkrieges errichtet. Bei dem Gebäudetypus handelte es sich um 2-geschossige Doppelhäuser mit backsteinsichtiger Fassade. Eine Doppelhaushälfte der Siedlung hat sich heute mitsamt der Innenausstattung in einem fast ursprünglichen Zustand erhalten.

Die Eiermann-Magnani-Gesellschaft plant, in dem gut erhaltenen ehemaligen Siedlerhaus eine Dokumentationsstätte einzurichten. Hierfür wurde 2011 von uns ein Raumbuch erstellt, in dem sämtliche Räume mit ihren Wänden, Decken, Fußböden, Fenstern, Türen und Ausstattungen erfasst wurden. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden 2013 von uns Musterflächen für die Konservierung und Restaurierung der Wand-, Decken- und Fußbödenoberflächen angelegt und eine Kostenschätzung erstellt.

Auftraggeber: Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung Denkmalpflege

Bauleitung /-planung: wolfram architekten, Buchen
Architekt Thomas Knappheide, Wiesbaden

Fachliche Begleitung: Dr. Jakobs, Regierungspräsidium Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege

 

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